Theater

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Klassiker oder Märchen?

Klassiker oder Märchen? Das war für uns nie eine Frage! Erlaubt ist, was gefällt und wozu unsere Theaterakteure Lust und Zeit haben. Seit Vereinsgründung im April 1980 gehören Theateraufführungen verschiedenster Richtungen bei uns einfach dazu. Mit dem Märchen „Rumpelstilzchen“ haben wir jetzt die 50. Inszenierungen auf die Bühne gebracht. Stücke von Shakespeare, Moliere bis zu Ödön von Horvath waren dabei, aber auch Märchen, Kabarett und szenische Stücke. Heiteres und Ernstes, aber auch Komisches, alles hatten wir schon, wir wollten uns noch nie auf eine Richtung festlegen.
Als Gruppe gehören wir dem Amateurtheaterverband Baden-Württemberg an und nutzen auch dessen Schulungsangebote. Zur Vorbereitung unserer letzten Inszenierungen haben wir mit Unterstützung des Verbandes den Theaterpädagogen und Regisseur Thomas Schiffmacher, Saarbrücken, verpflichten können.
Seit einigen Jahren haben wir mit dem Saal der Strombergschule in Oberderdingen (jetzt Eugen-Gültlinger-Halle) auch einen festen Spielort. Konnten wir in früheren Jahren auch mal zwei Inszenierungen pro Jahr realisieren, schaffen wir in aller Regel – bedingt durch unsere Aktivitäten in der historischen Darstellung – derzeit nur noch ein Theaterprojekt pro Jahr. Gespielt wird in der Regel dann Mitte November.
Immer freuen wir uns über Theaterinteressierte, den sich engagieren möchten und den Weg zu uns finden. Für eine erfolgreiche Insezenierung sind alle wichtig. Die sich bei uns auf, vor oder hinter der Bühne evt. auch nur beim Kulissen- und Requisitenbau einbringen möchten.

Neue Spielerinnen und Spieler sind willkommen
In den jetzt über 40 Jahren des Bestehens unserer Amateurtheatergruppe gab es immer Wechsel in den Besetzungen und der Regie. Das ist ganz normaler Prozess und fördert Veränderungen. Bei der Auswahl unserer Stücke sind wir immer auch davon abhängig, wer mitspielen kann und möchte.
Das Gleiche trifft aber auch auf die anderen Teilaspekte einer Inszenierung zu: Wer entwirft und baut das Bühnenbild/ die Kulisse, wer kümmert sich um das Plakt, die Werbung, um Technik und Beleuchtung, die Maske sowie die Bewirtung unserer Besucher.
Alle spielen zusammen und arbeiten gemeinsam am Gesamterfolg eines Stückes.
Damit wir auch weiterhin erfolgreich sein können, suchen wir immer nach Neuen, für alle Bereiche.
Interesse? Kontakt: vorsitzender@5schneeballen.de

aktuelle Inszenierung

Theaterprojekt 2023
Unsere Theaterspieler wollten eigentlich „Der Geizige“ (Originaltitel von 1668: L’avare), von Molière. schon 2022 auf die Bühne bringen. Da es damals nicht geklappt hat, nahmen wir noch mal Anlauf und haben es jetzt erfolgreich gemeistert.
Toll war, dass wir dafür einige neuen Mitspieler gewinnen konnten, die sich super in die Gruppe intergriert haben. Es hat es Spaß gemacht.
Am 28. Januar trifft sich die Gruppe zum Rückblick und zum Film schauen, der bis dahin fertig bearbeitet sein sollte.
Dann wird sicher auch über die Planung 2024 besprochen.

 

letzte Inszenierung

Kraichgau News schrieben dazu:

Fünf Schneeballen zeigten „Der Geizige“
Mit Geld kann man doch nicht alles kaufen

Oberderdingen (red) Dass Geld bekanntlich den Charakter verdirbt, weiß ein Jeder. Und das Streben nach noch mehr Geld und Gütern lässt den geizigen Gesellen Harpagon (Simone Geist), der nichts mehr liebt als seine prall gefüllte Geldschatulle, zu Höchstform auflaufen. Der Mimin Geist, der diese Paraderolle auf den Leib geschrieben ist, agierte wortgewaltig und ausdruckstark und drückte der Rolle ihren eigenen charakterlichen Stempel auf.
1668 in Paris uraufgeführt
Mit der Aufführung dieser turbulenten und urkomischen Komödie präsentierte die Theatertruppe der Historischen Gruppe Fünf Schneeballen in Oberderdingen ihr ganzes Können und arrangierte mit viel Detailtreue den Klassiker von Molière (1622–1673). 1668 in Paris uraufgeführt, hat dieses Stück nichts von seiner Brisanz und Intensität verloren.
Immer noch mehr Reichtum im Sinn
Der Geizige möchte stets sein Geld vermehren und hat nur eines im Sinn – noch mehr Reichtum. Seine Tochter Elise (Simone Brunn) und sein Sohn Cléante (Carolin Martin) sollen schnell und vor allem günstig verheiratet werden. Dass die beiden ganz und gar nicht damit einverstanden sind, stört ihn keineswegs. Er selbst hat die junge und schöne Mariane (Eva Gissinger) ins Auge gefasst. Leider liebt diese allerdings den Jüngling Cléante.
Verwicklungen und Reibereien
Natürlich entstehen Verwicklungen und Reibereien. Mit seinem Koch und Kutscher (Sabine Steiner), seinem Verwalter Valére (Harry Brunn) sowie seinem Gesellen (Suse Steiger) und dem Lakai Bertram (Angelika Bilgenroth) geht er unflätig um und vergisst großzügig den Lohn zu bezahlen. Der Besen der Zofe (Katharina Lindacker) ist zerfetzt, die Pferde sind abgemagert und können kaum noch eine Kutsche ziehen. Um Harpagon endlich mal ein Schnippchen zu schlagen und um seine Heiratspläne zu vereiteln, schmieden seine Kinder gemeinsam mit der Geschäftemacherin Frosine (Tanja Wetzel) einen schlauen Plan. Und zu allem Überfluss verschwindet die heißgeliebte und argwöhnisch bewachte Geldschatulle. Ob La Fléche, der Diener (Elke Kühn-Ugowski) etwas mit dem Verschwinden zu tun hatte?
Geschmackvolle Kostüme und historisch anmutende Frisuren
Regisseurin Sabine Obhof, die selbst auf eine lange Karriere als Schauspielerin zurückblicken kann, hatte sich ganz bewusst für dieses klassische Lustspiel entschieden. Sehr detailgetreu, stimm- und wortgewaltig lieferte die Theatertruppe eine zweistündige Vorstellung und zeigte von Anbeginn an Bühnenpräsenz. Mit schauspielerischem Können gelang es den Darstellern erneut, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Gerade die vielen geschmackvollen Kostüme und historisch anmutenden Frisuren vermittelten dem Publikum einen Eindruck in die damalige Epoche und deren Gepflogenheiten. Belohnt wurden die Schauspieler mit viel Applaus und Begeisterungsrufen

Bisherige Aufführungen

1980, Aug. Die Schlimmen Buben in der Schule / Nestroy – P. Lingenfelser, Wäldchen
1981 Mensch ich lieb dich doch – P. Lingenfelser, Schlossgartenhalle
1981 Tartuffe / Moliere – P. Lingenfelser, Schlossgartenhalle
1981 Franz v. Sickingen / P. Lingenfelser, Schlossgartenhalle und Ebernburg
1982 Die schönsten Wochen des Jahres – Kabarett / P. Lingenfelser, Wäldchen
1982 Glaube – Liebe – Hoffnung /Ö.v. Horvath – P. Lingenfelser, Feuerwehrhaus
1983 Ein Sommernachtstraum /Shakespeare – P. Lingenfelser, Wäldchen
1983 Heitere Szenen – P. Lingenfelser, ev Gemhaus
1984 Das Käthchen von Heilbronn / Kleist – P. Lingenfelser, Gochsheim
1984 Sieben Gläser Chambertin – G. Obhof, Speisesaal Schloss
1984 Die Reise durch das Schweigen – Heiko Schneider, ev. Gemhaus
1985 Don Juan oder die Liebe zur Geometrie /Frisch – P. Lingenfelser, Gochsheim
1985 Der goldene Brunnen, ev. Gemhaus
1986 Der Reigen / A. Schnitzler – P. Lingenfelser, Schloss
1987 Turandot / Schiller – G. Obhof, Gochsheim
1988 Die Juden / Lessing – P. Lingenfelser, Schloss und Gochsheim
1989 Semmelnknödeln und andere alte Hüte – G. Obhof
1989 Der gestiefelte Kater – G. Obhof, ev. Gemhaus
1990 Tartuffe / Moliere – P. Lingenfelser, Schloss
1990 Mio mein Mio, Märchen von Astrid Lindgreen – H. Schneider?, ev. Gem.haus
1991 Kasimir und Karoline / Ö v. Horvath – P. Lingenfelser, Schloss
1992 Der eingebildete Kranke / Moliere – P. Lingenfelser,Schloss
1994 Dez. Drachenjörg – oder der Fuchs ohne Schwanz / P. Lingenfelser, Schloss
1995 Juli/ Okt Kraichgau intim – Kabarett / P. Lingenfelser, Scholss
1996 Febr. Froschkönig – G. Obhof, ev. Gemhaus
1997 März Lulu (Die Büchse der Pandora) / F. Wedekind – P. Lingenfelser, Schloss
1997 Sommer Samuel Friedrich Sauter – Szenen – G./ S. Obhof, Schloss
seit 1997 diverse Inszenierungen von Stücken für Stabpuppentheater
1998 März Lysistrata / Aristophanes – P. Lingenfelser, Schloss
1998 Juli Siegesmahl der Fürsten / P. Lingenfelser, im Schlosshof Flehingen
1998 Okt. Franz heißt die Kanaille – Kabarett / P. Lingenfelser, Schloss
1999 Nov Der kleine Muck – S. Obhof, Schloss
2001 Jan. Don Gil von den grünen Hosen / Tirso de Molina – S. Obhof, Schloss
2001 Jan. Das Gespenst von Canterville /Jugendstück – ?
2002 Jan. Rasmus und der Landstreicher/Jugendstück – S. Obhof, ev. Gem.haus
Neuer Spielort: Eugen-Gültlinger-Halle (Sporthalle Strombergschule), Oberderdingen
2002 März Das Spezialpräparat – Seefeld – 1. Inszenierung in Halle Strombergschule
2003 Mai „Geschlagen ziehen wir nach Haus“ Szenen aus dem deutschen Bauernkrieg nach der Bauernoper von Yaak Karsunke – G. Obhof, Kelter im Unterdorf
2004 Jan. „Kleine Hexe“ v. Ottfried Preussler, Märchen .- Sabine Obhof, ev. Gem.haus
2004 Nov. Cash – und ewig rauschen die Gelder v. Michael Cooney – Seefeld/ Hupbauer

2005 Juni „Die Abenteuer des Robinson Crusoe“ – Theaterprojekt – Sabine Obhof, Schloss
2005 Nov. „So ein Theater! 25 Jahre auf den Brettern, die für uns die Welt bedeuten, Szenen rund ums Theater – Sabine Obhof
2006 Nov. „Die deutschen Kleinstädter“ von August Kotzebue – Seefeld/ Hupbauer
2007 Nov. „König Drosselbart“ modernisierte Fassung v. Berhard Wiemker nach den Gebr. Grimm. – Sabine Obhof
2007 Juni Comedia – Straßentheater im Stile der Comedia dell Arte „Dr. Isenpart“
2008 Nov „Ein Dorf ohne Männer“ – Ödön v. Horvath, – Sabine Obhof
2009 Nov „Der Florentinerhut“ – Eugène Labiche, – Sabine Obhof
2010 Nov „Einer für Alles“ – Alan Ayckbourn – Gabriel Blankenhorn
2012 Jan Besinnliche Szenen, Lieder, Texte zwischen Sinn und Wahnsinn
2012 Nov Die Hölle wartet nicht (Schwelle ins Jenseits), Michael Cooney
Regie Gabriel Blankenhorn
2013 Nov Rumpelstilzchen, Märchen nach den Gebr. Grimm – 50. Inszenierung
Regie Sabine Obhof
2014 Nov. „Die Mausefalle“, Agatha Christie, Sabine Obhof
2015 Nov. Kalendergirls, Tim Firth – Regie Gabriel Blankenhorn
2016 Nov. „Zum Grünen Kakadu“ nach Arthur Schnitzler – Regie Sabine Obhof
2017 Nov. „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, Märchen der Gebr. Grimm, in Bearbeitung von Marc Gruppe, Regie Sabine Obhof
2018 Nov. „Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge“, nach der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, in einer Bearbeitung von Marc Gruppe, Regie Sabine Obhof
2019 April und Sept. – „WUZ von WÜRTTEMBERG wird die wahre Geschichte vom Brettener
Hundle erklären“, Puppentheateraufführungen im Stadtmuseum Bretten
2019 Nov. „Gerüchte … Gerüchte“ (im Original: rumors) von Neil Simon
Regie Sabine Obhof
2020 Nov. die Corona-Pandemie lässt keine Theateraufführung zu.
2021 Nov. „Acht Frauen“ Kriminalkomödie mit weiblichem Charme von Robert Thomas  Regie Sabine Obhof
2023 Nov. „Der Geizige“ von Moliere, Regie Sabine Obhof

59. Inszenierungen seit 1980

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Aufführungen "8 Frauen"

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